Mehr als nur "Schule"!

 

Wir sehen "SCHULE" auch ...

 

... als Lebensabschnitt:

 

Eltern, deren Kinder im Vorschulalter Entwicklungsauffälligkeiten oder Formen von Behinderung haben, können sich an die Beratungsstelle für Frühberatung wenden.

 

Im Schulkindergarten besteht ein spezielles Angebot für Kinder (ab 3 Jahren) mit besonderem Förderbedarf.

 

Die Schulpflicht in der Fröbelschule beginnt wie bei allen Erstklässlern. Erst nach eingehender Diagnostik und Beratung der Eltern werden Kinder in unsere Schule aufgenommen. Diese Schüler durchlaufen wie in anderen allgemeinbildenden Schulen

die Grundstufe (4 Jahre),

dann die Hauptstufe (5 Jahre)

und anschließend anstelle der Berufsschule die Berufsschulstufe. Dort werden sie (wie in der Berufsschule) auf eine Arbeitsübernahme vorbereitet, erfahren aber zusätzlich auch noch eine besondere Förderung zu einer weitgehenden Selbstständigkeit im übrigen Leben.

 

Eine Umschulung in die Förderschule ist jederzeit möglich, wenn das Kind die Lernvoraussetzungen für diesen Schulwechsel erfüllt.

 

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Schule haben wir uns in diesem Schuljahr das Ziel gesetzt, in jeder Stufe ein spezifisches Profil zu erarbeiten. Hieraus leiten wir dann die Darstellung unserers Schulprofils und das Leitziel der Schule ab.

 

 

... als Raum zum Wohlfühlen:

 

Das Gefühl und das Bewusstsein, mit allen Stärken und Schwächen angenommen zu sein, ernst genommen zu werden und sich wohl zu fühlen sind Grundlagen für das erfolgreiche Lernen unserer Schüler. Trotz der Größe unserer Schule versuchen wir, eine Atmosphäre wie in einer großen Familie zu schaffen und den Schülern "ein zweites zu Hause" zu bieten.

 

Wir erreichen dies durch
  • ein offenes und partnerschaftliches Miteinander zwischen allen am Schulleben Beteiligten
  • ein sehr wohnlich gestaltetes und gut ausgestattetes Schulgebäude
  • den Ganztagesbetrieb mit Mittagessen und Nachmittagsunterricht
  • einen täglichen gemeinsamen Morgenkreis mit Kindergarten, Grund- und Hauptstufe (montags und donnerstags mit Frühgymnastik)
  • gemeinsame Geburtstagsfeiern und andere Feste im Jahreskreis
  • einer aktiven SMV
  • ein eigenes Schwimmbad
  • vielseitgen Bewegungsangeboten in unserern Außenanlagen
  • u.v.a.m. .....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... als besonderer Lernort und Trainingsraum für das Leben:

 

Da unsere Schüler sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen, bemühen wir uns, durch Differenzierungsmaßnahmen jedem Schüler bezüglich seiner individuellen Bedürfnisse gerecht zu werden. Das geschieht in kleinen Klassen (durchschnittlich 6 Schüler/innen) und mit mindestens 2 verantwortlichen Erwachsenen (1 Lehrkraft und 1 Betreuende Kraft).

 

Wir wollen Integration nicht nur nach außen propagieren, sondern innerhalb der Schule die Eingliederung aller Kinder eines Jahrgangs erreichen. Das geht nur, indem wir innere und äußere Differenzierungsmaßnamen konsequent umsetzen: Bei leistungsorientierten Lernbereichen (wie Lesen, Schreiben, Rechnen ...) bilden wir so weit es geht klassenübergreifende Lerngruppen, sonst steht das gemeinsame Miteinander im Vordergrund (z.B. beim Malen, Turnen, Sachkunde, Essen ...).

 

Alle Lernangebote haben aber etwas gemeinsam: Sie sind ganzheitlich und lebenspraktisch ausgerichtet.

 

Auch Zähneputzen will gelernt sein!

 

Die schwer-mehrfach behinderten Schüler/innen erhalten in der Fördergruppe an 2 Tagen eine ganz speziell auf sie ausgerichtete therapeutische Förderung, bei der jedem Kind eine erwachsene Person zugeteilt ist.

 

Eine spezielle Trainingsmöglichkeit für verschiedene Diensleistungs-Arbeitsstellen ist „avanti“, die Schülerfirma.

 

 

 

... als Arbeitsplatz:

 

Ohne Teamarbeit läuft bei uns nichts! Keiner der zurzeit 85 Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter kann seine Aufgaben alleine erledigen. Erst die Ergänzung der verschiedenen Qualifikationen und Kompetenzen macht unsere Arbeit effektiv. Unsere Teams bestehen aus

  • Sonderschullehrer/innen
  • Fachlehrer
  • Physiotherapeuten
  • Technische Lehrer
  • GHS-Lehrer
  • Sozial- oder Heilpädagogen
  • Betreuende Kräfte
  • Integrationshelfer
  • Praktikanten im Freiwilligen Sozialen Jahr
  • sonstigen Praktikanten
  • Zivildienstleistenden
  • Küchenmitarbeiterinnen
  • Reinigungspersonal
  • Hausmeister und Sekretärin



... als Partner im Netzwerk

 

Auch die Schule als Ganzes kann nur in Zusammenarbeit mit vielen anderen Einrichtungen und Institutionen ihren Förder- und Erziehungsauftrag erfüllen. Exemplarisch zeigen wir Ihnen hier ein paar Kooperationspartner unseres Netzwerkes.

 

 

 


letzte Aktualisierung dieser Seite 21.02.2011

vorherige Seite: Rückblick
nächste Seite: Grundstufe